Steph Curry trägt das zukünftige bildschirmlose Fitbit-Armband von Google

Das bildschirmlose Fitbit-Armband von Google wird zunehmend bestätigt und wurde bereits seit mehreren Wochen am Handgelenk von Steph Curry getragen. Dieser neue Fitness-Tracker markiert eine strategische Wende für die Marke, die seit mehreren Jahren nicht mehr auf dem Hardware-Markt präsent war.

Ein sehr sichtbares Teasing, eine noch ausbleibende Ankündigung

Alles begann Ende März 2026. Steph Curry, offizieller Performance-Berater von Google, veröffentlichte ein gesponsertes Video auf Instagram, in dem ein graues, mit orangefarbenen Akzenten versehenes gewebtes Armband mit einer Metallschnalle deutlich zu sehen ist. « Ich bin gespannt, was das für die Welt, für Gesundheit und Wohlbefinden bedeuten wird. Es ist in gewisser Weise das erste seiner Art. Ich werde die Überraschung nicht verderben, man muss es sich selbst ansehen », sagte Steph Curry in dem Video. (« I’m excited about what this is going to mean for the world, for health and wellness. It’s the first of its kind in a way. I won’t spoil it, you kinda have to see it for yourself. »)

Das Video erwähnt das Produkt nicht direkt, aber das Armband ist am Handgelenk des Spielers gut sichtbar und das Google-Logo erscheint am Ende des Clips. Seitdem trägt Curry dieses Gerät weiterhin bei seinen öffentlichen Auftritten, insbesondere am 15. April 2026 vor einem Spiel im Intuit Dome in Los Angeles, und bot den Fotografen eine Nahaufnahme des grauen und orangen Geräts.

Was Bloomberg bestätigt hat

Bloomberg hat am 1. April 2026 die inoffizielle Bestätigung geliefert: Das Armband ist tatsächlich ein bildschirmloser Fitness-Tracker, der unter der Marke Fitbit von Google entwickelt wurde. Laut Bloomberg zitierten Quellen wird das Gerät mit grundlegenden Funktionen, die im Hardware-Preis enthalten sind, vermarktet, während erweiterte Funktionen ein kostenpflichtiges Abonnement, wahrscheinlich Fitbit Premium, erfordern werden. Bloomberg nannte kein Startdatum und erwähnte nur eine Einführung « später in diesem Jahr ».

Dieses bildschirmlose Design stellt einen deutlichen Bruch für Fitbit dar. Man muss bis zum Flex 2, der 2016 auf den Markt kam, zurückblicken, um den letzten Fitbit-Tracker ohne Anzeige zu finden, ein Modell, das sich mit einigen kreisförmigen Leuchtanzeigen begnügte. Seit der Übernahme von Fitbit durch Google im Jahr 2020 wurde die Marke weitgehend in die Pixel Watch integriert, ohne dass in den letzten Jahren ein neuer eigenständiger Tracker auf den Markt kam.

Ein direkter Konkurrent für Whoop und Oura

Die Positionierung dieses Armbands ist klar: Google zielt auf das Segment der bildschirmlose Fitness-Tracker ab, das heute von Whoop und Oura Ring dominiert wird. Optisch ähnelt das Gerät stark den Whoop-Produkten, mit seinem Stoffband und den speziellen Sensoren zur passiven Verfolgung körperlicher Aktivität und physiologischer Konstanten, so das Journal du Geek. Der bemerkenswerte Unterschied zu Whoop: Im Gegensatz zu diesem Konkurrenten, der die Hardware nicht berechnet, dürfte das Google/Fitbit-Armband zusätzlich zum Abonnement für erweiterte Funktionen beim Kauf verkauft werden, so Les Numérique.

Die gesamte Überwachung würde über die Fitbit-App auf dem Smartphone erfolgen, ohne dass eine direkte Interaktion am Handgelenk möglich ist. Zu den abgedeckten Bereichen gehören die Verfolgung der Herzfrequenz, der körperlichen Aktivität, des Schlafs, der Erholung, der Ernährung, der Flüssigkeitszufuhr und des Zyklus, so Gadgets360.

KI Gemini im Mittelpunkt des Geräts

Dieses Armband ist Teil einer breiteren Strategie von Google rund um künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen. Die Einführung soll mit der eines Gesundheitscoachs, der von der Gemini-KI angetrieben wird, innerhalb der neuen Fitbit-App zusammenfallen, so Les Numérique. Google hat bereits eine Beta-Version dieses KI-Coaches veröffentlicht, die Analysen zur körperlichen Aktivität, Ernährung oder Stressbewältigung bietet, so das Journal du Geek. Diese Tools sind teilweise ohne Abonnement zugänglich, was Googles Wunsch zeigt, seine Nutzerbasis über reine Leistungssportler hinaus zu erweitern.

Laut Clubic stellt dieser neue Tracker eine Premiere für die Marke seit zehn Jahren im bildschirmlose Segment dar, und Google segmentiert sein Wearable-Angebot nun klar in zwei Bereiche: die Pixel Watch für den täglichen vernetzten Gebrauch und eine Fitbit-Linie, die sich auf die langfristige Gesundheitsverfolgung ohne Ablenkungen spezialisiert.

Eine Wearable-Strategie, die sich neu konzentriert

Google richtet seine Strategie im Bereich der vernetzten Objekte neu aus. Nach Jahren der Integration von Fitbit in seine Uhren bringt der Konzern die Marke in einem eigenständigen Nischensegment wieder auf den Markt, dem des diskreten, passiven und auf sportliche Leistung ausgerichteten Trackers. Das stark inszenierte Teasing über Steph Curry, einen der größten Stars der NBA, zeigt deutlich, dass Google eine bedeutende kommerzielle Einführung vorbereitet, so 9to5Google. Obwohl noch kein genaues Datum offiziell mitgeteilt wurde, lässt die Häufigkeit von Currys öffentlichen Auftritten mit dem Gerät am Handgelenk darauf schließen, dass die offizielle Ankündigung in den kommenden Monaten erfolgen könnte. Für Fitbit-Nutzer, die auf neue Hardware gewartet haben, stellt dieses bildschirmlose Armband eine unerwartete, aber kohärente Richtung im Markt für vernetztes Wohlbefinden dar.